Astroblog

Tipp zum Wochenende: „Diamanten auf schwarzem Samt“

29.09.16 (Beobachtungen)

Heute ist für jeden etwas dabei: Egal ob Sie ein Fernglas oder ein Teleskop benutzen, der Doppelsternhaufen h und chi Persei ist in allen Instrumenten ein lohnender Anblick. Auch Ronald Stoyan gerät in seinem Buch Deep Sky Reiseführer ins schwärmen:

„Es ist immer wieder ein Genuss, mit einem kleinen Teleskop die Milchstraße entlangzuwandern und plötzlich ohne Vorwarnung die beiden funkelnden Haufen von Diamanten auf schwarzem Samt vor sich schweben zu sehen.“

Schon mit dem bloßen Auge sind h und chi Persei zwischen den Sternbildern Kassiopeia und Perseus als nebliger Fleck auszumachen. In der Grafik unten ist die Lage des Doppelsternhaufens markiert:

Perseus

Der Himmelsanblick in Richtung Nordosten um 23:00 Uhr

Der Blick geht in Richtung Nordosten. Am Horizont geht der helle Stern Capella im Fuhrmann auf. Um h und chi Persei zu finden geht man einfach direkt von dem sehr markanten Sternbild Kassiopeia aus. Eine Gruppe heller Sterne dieses Sternbilds bildet eine gezackte Linie, die auch als Himmels-W bezeichnet wird. Lassen Sie den Blick von Kassiopeia in Richtung Horizont zum Sternbild Perseus wandern, dann können Sie h und chi Persei nicht verfehlen.

Astronomen katalogisieren diese beiden Sternhaufen mit den Nummern NGC 869 und NGC 884. Damit finden Sie sie auch mittels der GoTo-Computersteuerung Ihres Teleskops.

Die folgende Aufnahme zeigt einen Teil des Doppelsternhaufens, nämlich NGC 884 (chi Persei):

NGC 884

Der Offene Sternhaufen NGC 884 (chi Persei). Aufnahme: Jörn Göhrmann

Die Aufnahme wurde uns von Jörn Göhrmann zur Verfügung gestellt. Er verwendete dafür das Newton-Teleskop 200/1000 von GSO auf einer CGEM-Montierung von Celestron. Für das Bild kombinierte er mehrere Aufnahmen durch den LRGB-Filtersatz von Baader-Planetarium.

Die beiden Sternhaufen sind bereits in einem kleinen 8×30-Fernglas ein reizvolles Objekt. Hier treten bereits besonders helle Sterne der beiden Haufen plastisch hervor, während die restlichen Sterne diffuse Nebelflecken bilden. Mit einem Teleskop kann man noch bei circa 100-facher Vergrößerung beide Sternhaufen im Gesichtsfeld überblicken.

Die beiden Objekte h und chi Persei stehen nicht einfach nur in derselben Richtung am Himmel, sondern bilden einen echten Doppelsternhaufen in circa 7500 Lichtjahren Entfernung. Es handelt sich um sogenannte Offene Sternhaufen, das sind Ansammlungen von jungen Sternen, die aus einer gemeinsamen Gas- und Staubwolke entstanden sind.

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Celestron-Inspire: Einsteigerteleskope neu gedacht!

27.09.16 (Produktneuheiten)

Mein erstes Teleskop war ein kleiner 60-Millimeter-Refraktor auf einer sehr wackligen azimutalen Montierung mit einem Holzstativ. Auch wenn das nur ein einfaches Gerät war, hatte ich von Anfang an Freude damit. Ich erinnere mich noch genau, wie sehr mich der erste Blick auf den Orion-Nebel beeindruckte. Mit diesem einfachen Achromat beobachte ich noch heute gerne Sonnenflecken – natürlich durch einen Sonnenfilter!

Solche preiswerten Einsteigerteleskope müssen aber gar nicht wackelig sein! Der Teleskophersteller Celestron zeigt, dass auch preisgünstige Refraktoren auf azimutaler Montierung ein hervorragendes Produktdesign aufweisen können. Die neue Serie Inspire kommt mit ein paar wirklich innovativen Verbesserungen daher.

Inspire

Teleskop mit neuem Design: AC 80/900 AZ Inspire

Das fängt bei dem soliden Stahlstativ an. Die auch zur Stabilisierung des Stativs dienende Ablageplatte muss nach der Beobachtung nicht mehr abgeschraubt werden (die dafür nötige Schraube geht früher oder später sowieso im Gras verloren). Öffnen Sie stattdessen einfach die Verriegelung und klappen Sie das Stativ mitsamt der Ablage zusammen. Bequemer kann man ein Stativ nicht auf- oder abbauen!

Stativ Inspire

Das Stativ lässt sich mit der Ablageplatte zusammenfalten.

Außerdem sind die Klemmschrauben für die ausziehbaren Stativbeine nach Innen gerichtet, so dass Sie nicht versehentlich mit der Hose daran hängen bleiben können.

Weitere Features der Inspire-Serie sind:

  • Der neu entwickelte Leuchtpunktsucher verfügt über Zielkreise statt einer störenden Mittenmarkierung.
  • Die Umlenkoptik sorgt für ein aufrechtes Bild, so dass auch Naturbeobachtung am Tage möglich ist.
  • Die Fokussierschrauben des Okularauszuges sind groß und griffig für die Arbeit mit Handschuhen.
  • Der Staubschutzdeckel für das Objektiv dient als Smartphone-Adapter. So wie das Smartphone können auch die im Lieferumfang enthaltenen Okulare in den Deckel geklemmt werden. Auf diese Art und Weise können Sie mit dem Smartphone durch die Okulare ein vergrößertes Bild von Mond und Planeten aufnehmen.
  • In der Montierung ist eine Rotlichtlampe eingelassen. Diese beleuchtet mit diffusen Licht die Ablageplatte, ohne das Auge zu blenden. Sie können diese Lampe aber auch einfach aus der Montierung ziehen und haben dann eine Taschenlampe.

Derzeit bietet Celestron drei Modelle der Inspire-Serie

Jedes dieser drei Modelle ist viel besser als mein erstes Teleskop und ich hatte auch schon damit sehr viel Spaß!

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Omegon Apochromat 102mm und 127mm Triplet: Der „Volksapo“ wurde verbessert

22.09.16 (aktuelle Angebote, News, Produktneuheiten, shop_astroshop)

Wer das erste Mal durch einen Apochromaten blickt ist meist restlos begeistert. Doppelsterne, Sternhaufen oder Planeten: Bei diesen Objekten steht ein Apo – ganz klar – auf der Pole Position der Teleskope. Die beiden Beststeller von Omegon sind die 102mm und 127mm Triplet-Apochromaten – im Program seit 2010! Jetzt wurden sie überarbeitet und deutlich verbessert. Und das Beste: Der Preis ist gleich geblieben.

Erfahren Sie jetzt was alles verändert wurde und somit die Geräte für Amaterastronomen interessenter denn je macht:

127mm Apochromat mit justierbarer Linsenfassung

1. Justierbare Linsenzelle

Damals waren die Teleskope natürlich justiert, doch ein nachjustieren war nur schwer möglich. Zumindest musste man genau wissen, was man tut. Jetzt ist das anders! Wir haben eine völlig neue und temperaturkompensierte Linsenzelle entwickelt, die das justieren so einfach wie Dreiradfahren macht – naja fast. Mit jeweils drei Justage- und Fixierschrauben justieren Sie das Objektiv. Das geht ganz einfach mit einem Sechskantschlüssel zum Beispiel am Polarstern.

triplet-blog

APO 102/714 Triplet mit eingezogener Taukappe

2. Sucherschuh

Der Sucherschuh mit DoppelT-Profil wurde gegen einen Gänigen im Vixen-Syle ausgetauscht. Sie können nun fast jedes beliebiges Sucherferrohr oder LED-Sucher montieren. Das bedeutet für Sie mehr Freiheit der bei Auswahl, denn früher passte nur wenige Modelle.

3. Geeignet für Binokular-Ansätze

Nicht alle benutzen sie, dabei lösen Sie bei der Beobachtung einen WOW-Effekt aus. Binokulare ermöglichen es mit zwei Augen zu beobachten und liefern plastische Eindrücke. Besonders bei Mond und Planeten sind sie fantastisch. Damit Sie ein Binokular problemlos verwenden können, wurde die Tubuslänge etwas verkürzt, damit mehr Fokusraum für den Anschluss entsteht. Jetzt können Sie ein Binokular mit Zenitspiegel verwenden.

4. Verstärkte Prismenschiene

Beim ständigen Auf- und Abbauen eines Teleskops kann die Prisenschiene ganz schön leiden. Immer wieder bohren sich die Schrauben der Montierung in das weiche Aluminium und hinterlassen Kratzer und manchmal tiefe Kerben. Damit die Prismenschiene Ihres Apo auch nach Jahren noch nutzbar ist, wurde sie mit einer Edelstahlplatte verstärkt. Jetzt entstehen keine Kratzer und kratertiefen Kerben mehr.

So bleibt die Prismenschiene heil

5. Einziehbare Taukappe

Die Taukappe ist jetzt ein- und ausziehbar und nicht mehr aufsteckbar.

Übrigens:
Jeder Apochromat wird werksseitig mit einem Messprotokoll ausgeliefert. Aber wussten Sie, dass wir Ihr Teleskop auf Wunsch auf unserer optischen Bank prüfen? Vom Sterntest in Autokollimation bis zum interferometrischen Test.

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Celestron-Aktion: Planetenkameras zum Sonderpreis!

20.09.16 (aktuelle Angebote)

Wir bieten ab sofort Kameras von Celestron zur Fotografie von Sonne, Mond und Planeten zum Sonderpreis an!

NexImage: Preiswerte Farbkameras für Einsteiger

  • NexImage Color: Diese preiswerte Kamera ist ideal für die ersten Schritte in der Planetenfotografie. Sie verfügt über sehr kleine Pixel und ist damit gut für kurze Brennweiten geeignet. Die Bedienung ist denkbar einfach und so ideal für erste Experimente. Unser Preis: € 99 – Sie sparen € 46.
  • NexImage 5 Color: Auch diese Kamera ist gut für kurze Brennweiten geeignet und ermöglicht so schöne Gesamtaufnahmen von Mond und Sonne (nur mit Sonnenfilter!). Mit 5 Megapixel verfügt diese Kamera über eine deutlich höhere Auflösung als die preiswertere NexImage-Kamera. Unser Preis: € 189 – Sie sparen € 100.
NexImage

Planetenkameras werden einfach wie Okulare in das Teleskop eingesteckt und über USB mit dem Computer verbunden.

Für die beiden NexImage-Kameras genügt ein USB 2.0-Anschluss am Computer. Um die volle Leistung der nachfolgenden Kameras nutzen zu können, sollte Ihr Rechner über USB 3.0 verfügen.

Skyris: Kameras für anspruchsvolle Planetenfotografen

  • Skyris 618 Mono: Diese sehr empfindliche Kamera mit dem bewährten ICX618AQA-Chip von Sony ist perfekt geeignet für Planetenaufnahmen mit langen Brennweiten. Mit der C14-Optik erreichen Sie mit dieser Kamera sogar den Zwergplaneten Pluto. Auf Mond und Sonne ausgerichtet, liefert diese Kamera beeindruckende Detailaufnahmen. Unser Preis: € 439 – Sie sparen € 96.
  • Skyris 445 Mono: Diese empfindliche Kamera mit 1,3 Megapixel ist ein echter Allrounder. Besonders gut gelingen mit ihr Detailaufnahmen von Mond und Sonnenflecken. Unser Preis: € 579 – Sie sparen € 119.
  • Skyris 236 Color: Diese Kamera mit 2,3-Megapixel-Sensor, extrem hoher Bildrate und kleinen Pixeln ist sehr gut für ein Öffnungsverhältnis von f/11 geeignet, was in etwa dem der SC-Teleskope entspricht. Mit der Bildrate von bis zu 200fps kann die Luftunruhe „eingefroren“ und so kleine, helle Objekte (Mars, Jupiter und Saturn) scharf abgebildet werden. Unser Preis: € 459 – Sie sparen € 206.
  • Skyris 236 Mono: Hierbei handelt es sich um die Schwarz-Weiß-Version der Skyris 236. Dieses Skyris-Modell wollen wir ambitionierten Planetenfotografen besonders ans Herz legen. Lediglich für den Einsatz an Sonnenteleskopen mit H-Alpha-Filter sind die Skyris 236 nicht optimal geeignet. Unser Preis: € 459 – Sie sparen € 206.
skyris

Auch die Skyris-Kameras können über ihre 1,25″-Hülse in den Okularauszug eingesteckt werden. Sie verfügen außerdem über ein C-Mount-Gewinde.

Die mit „Mono“ bezeichneten Skyris-Kameras liefern Schwarz-Weiß-Bilder. Um eine farbige Aufnahme zu erstellen, müssen Sie durch Farbfilter erzeugte Aufnahmen am Computer zu einem Farbbild kombinieren. Das ist natürlich aufwendiger, als direkt mit einer Farbkamera aufzunehmen, doch dafür steht Ihnen bei einer Schwarz-Weiß-Kamera für jede Farbe die volle Auflösung des Chips zur Verfügung.

Greifen Sie jetzt zu, das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht!

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Optika-Mikroskope jetzt zum Sonderpreis für Optik-Pro Kunden

19.09.16 (Neuheit Mikroskopie)

Mikroskope von Optika verbinden Qualität mit einem günstigem Preis. Das gilt von den Hobbymikroskopen bis hin zu hochwertigen Geräten für Industrie und Forschung, die sich alle durch ein großes Angebot an Zubehör und eine sehr gute optische Qualität auszeichnen.

Zum  Schul-, Semester-, Geschäftsjahresbeginn sowie zum Forschungsmittel-Jahresabschlusses haben wir für unsere Kunden eine Überraschung vorbereitet: Exklusiv gibt es bei uns vom 1.September bis zum 31. Oktober 10% auf alle Optika-Artikel!  Das ist eine einmalige Gelegenheit das Bestehende um das schon lange fehlende Zubehör zu erweitern oder in ein neues Mikroskop zu investieren.

Zum Beispiel bieten wir ein trinokulares Stereomikroskop für 704 EUR oder ein trinokulares Mikroskop mit e-plan Optik für 794 EUR an. Stellt das nicht eine unwiderstehliche Versuchung dar?

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Optika Mikroskop B-292, E-PLAN 1000x, trinokular

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Optika Stereozoommikroskop SZM-LED2, trinokular

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Tipp zum Wochenende: Halbschatten-Mondfinsternis am 16. September

16.09.16 (Beobachtungen)

An diesem Wochenende gibt es wieder eine Mondfinsternis! Jedoch keine Totale und keine Partielle. Es ist eine Halbschattenfinsternis. Sie findet heute Abend, den 16. September statt und ist im gesamten europäischen Raum zu beobachten.

 Das ist der Verlauf der Halbschatten-Finsternis am 16.09.2016. In der Grafik sehen Sie die genauen Kontaktzeiten.

Das ist der Verlauf der Halbschatten-Finsternis am 16.09.2016. In der Grafik sehen Sie die genauen Kontaktzeiten.

Bei einer Halbschattenfinsternis taucht der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, sondern rauscht knapp daran vorbei. Das ist bei 37% aller Finsternisse der Fall. Damit es zu einer totalen Finsternis kommt, müssen verschiedene Fakten erfüllt sein:

•    Es muss Vollmond sein, der Mond muss also gegenüber der Sonne stehen.
•    Der Mond muss sich an einem der Schnittpunkte zwischen Erd- und Mondbahnebene befinden.

Besonders beim zweiten Punkt darf der Mond für eine totale Mondfinsternis nicht mehr als 4° von den Schnittpunkten entfernt sein. Bei einer Halbschattenfinsternis ist der Mond aber 9° oder weiter von den Schnittpunkten entfernt. Und das heute der Fall!

Wie kann man die Finsternis sehen?

Eine Halbschatten-Finsternis ist unauffällig. Die meisten Menschen nehmen sie nicht wahr. Sie als Amateurastronom merken natürlich, dass der Mond nicht sein allnächtliches Gesicht zeigt. Doch der Mond erscheint nur minimal abgeschwächt, so als würde ein grauer Nebel vor ihm schweben. Im deutschsprachigen Raum geht der Mond schon verfinstert auf. Doch das macht nichts, denn der Eintritt in den Halbschatten fällt auch Amateurastronomen nicht auf.

 Die Erde wirft nicht nur einen spitzen Kernschatten in den Raum, sondern auch einen breit gefächerten Kernschatten. Man nennt ihn auch Penumbra.

Die Erde wirft nicht nur einen spitzen Kernschatten in den Raum, sondern auch einen breit gefächerten Kernschatten. Man nennt ihn auch Penumbra.

Wann sehen wir den Mond?

Nach 19:30 MESZ entdecken wir den Mond dicht über dem Osthorizont. Die Finsternis ist zu dieser Zeit schon in vollem Gange. In insgesamt vier Stunden spurtet der Mond durch den Halbschatten der Erde. Ein freier Blick zum Horizont wäre von Vorteil.

Sobald der Mond aus dem Dunst des Horizonts emporgestiegen ist, achten Sie mal auf die Mondhelligkeit. Ab 21:00 Uhr ist es bereits dunkel, jetzt kommt die Finsternis besser zur Geltung. Gegen 21.00 Uhr ist auch die Mitte der Finsternis erreicht. Der Mond taucht um diese Zeit zu 93% in den Halbschatten ein. Das ist tief im Halbschatten, viele andere Finsternisse kommen auf geringere Phasen. Ein vollständiges Eintauchen in den Halbschatten ist dagegen ein höchst seltenes Ereignis und kommt nur dann vor, wenn sich der Mond in Erdferne befindet. Meist ist der Mond also zu groß für den Halbschatten.

Bei genauerem Hinsehen: Sie erkennen, dass der Mond am nordöstlichen Rand dunkler erscheint, als auf der anderen Seite. Das kommt daher, weil der dunklere Rand deutlich näher am Kernschatten sitzt.

Uns bleiben noch zwei Stunden, bis der Mond um 22:56 Uhr wieder aus dem Halbschatten austritt. Wenn Sie anschließend noch nicht ins Bett müssen (morgen ist ja Samstag), achten Sie darauf, wie hell der Mond wieder erscheint.

Apropos Finsternis: Die nächste totale Mondfinsternis, bei der sich der Mond rot verfärbt, erleben wir erst wieder am 27. Juli 2018.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung!

Der Neumond in zwei Wochen fällt übrigens auf ein Wochenende – ein DeepSky-Wochenende. Aber sehen wir, was dann der Tipp zum Wochenende bringt.

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Testbericht: Das Weltall mit 3D-Effekt!

13.09.16 (News)

Alexander Kerste, Mitglied der Sternwarte Heilbronn, ist ein Kenner für die astronomische Beobachtung mit dem Fernglas. Er hat zu dieser sehr unmittelbaren Art der Himmelsbeobachtung ein Standardwerk verfasst: Astronomie mit dem Fernglas.

Wir hatten Alexander Kerste gebeten, das Fernglas 3D Space Walker 8×42 von 3D Astronomy zu testen. Dieses ungewöhnliche Fernglas mit 3D-Effekt wollten wir unbedingt von einem ausgewiesenen Experten begutachten lassen. Hier einen Auszug aus seinem Bericht:

Das funktioniert wirklich. Die Sterne scheinen tatsächlich unterschiedlich weit entfernt zu sein. Ein Schwenk durch die Milchstraße und Richtung Schütze: Hammer! Die offenen Sternhaufen treten deutlicher hervor, obwohl der 3D-Effekt natürlich willkürlich ist und nichts mit den realen Abständen zu tun hat. Reine Show, aber eine verdammt gute. Blick Richtung Osten, zur Andromeda: M31 hängt als deutlicher Nebelfleck zwischen den Sternen. Leider nicht dahinter, aber der Anblick ist trotzdem beeindruckend. […] Da denkt man, man hat alles schon mal gesehen, was mit 42mm Öffnung geht, und dann hat man auf einmal wieder Lust, auch in Deutschland raus auf den Acker zu gehen.

Den vollständigen Testbericht von Alexander Kerste finden Sie auf seinem Blog kerste.de: Das Weltall in 3D mit dem Space Walker 3D Fernglas.

Fernglas 3D Astro 8x42

Das getestet Fernglas 3D Space Walker 8×42. Foto: Alexander Kerste

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Siamo tutti Astro-testimoni (da balcone): Omegon Adattatore per smartphone

06.09.16 (News, nuovi prodotti, shop_astroshop_it, vendita)

Cari amici astrofili ed astrofotografi,

questa settimana il nostro Maurizio ci parlerà di uno dei „best-seller“ del  catalogo Omegon: l’adattatore per smartphone.

Buona lettura!

Adattatore OMEGON per Smartphone e IPhone

Supporto Adattatore Omegon

Premessa

Sembra ieri quando passavo ore ed ore a leggere libri di astrofotografia oppure cercando interessanti articoli sulle riviste nazionali del settore scritti soprattutto da uno dei più Grandi Esperti Italiani in Astrofotografia, una persona che stimo sopratutto dal lato umano e per il suo spiccato senso dello Humor.  Infatti, quando ne ebbi la possibilità, con infinito piacere, gli donai la mia primissima foto di Marte.

La mia avventura fotografica astronomica (sia nel Deep-sky che in Hi-Res) cominciò autonomamente utilizzando un‘ ottima Reflex a pellicola da 35mm collegata al telescopio SC da 20cm F10 che avevo selezionato insieme a tutto il necessario per poter iniziare. Non fu affatto facile, al solo pensiero di come imponevo a me stesso posizioni artistiche per raggiungere la manopola della declinazionedella montatura per correggere l’inseguimento sorrido anche ora. ( la pulsantiera aveva solo la motorizzazione in ascensione retta – ndr) Tutto questo mantenendo contemporaneamente  l’occhio su un piccolo rifrattore da 60/700 (che ho tutt’ora) con un oculare reticolato illuminato di rosso che dopo 10 minuti tendeva a spariva dalla vista man mano che la cornea si abituava a quel colore. Effettuavo movimenti lentissimi trattenendo il fiato per non indurre vibrazioni che potessero rovinare le pose. Naturalmente accadeva spesso che in fase di sviluppo, nonostante tutte le raccomandazioni del caso, venissero rovinate ugualmente da personale inesperto, dovendo pagare anche le stampe rovinate. Nonostante queste peripezie, qualche piccola soddisfazione riuscii ad averla anche se dopo poco tempo abbandonai la pellicola e l’astrofotografia per dedicarmi alla sola osservazione.

Qualche anno dopo cominciarono ad uscire i primi CCD dedicati, le Reflex Digitali ed infine i telefonini con fotocamera incorporata. Proprio su quest’ultimi si focalizzò il mio interesse tanto da farmi spendere uno sproposito – nei primi anni 2000 – per il primo modello della Nokia con fotocamera. La comodità era impressionante già all’epoca. Le foto potevano essere trasferite con un sensore infrarosso dal telefono al mio Notebook con una risoluzione di 0,3 megapixel a 640×480! Trovavo la cosa geniale e speravo che un domani potesse avere anche un uso astronomico. L’evoluzione di queste fotocamere per telefoni secondo il mio parere è stato più lento del previsto ma finalmente, oggi,  si hanno a disposizione negli Smartphone e IPhone fotocamere minimo da 5 megapixel fino ad arrivare anche a 13 megapixel ed oltre, valori impensabili fino a 10 anni fa dove per avere un valore simile (8 megapixel di risoluzione) era necessario comprare almeno una Reflex digitale.

Foto del primo quarto di Luna con Smartphone e supporto OMEGON

Pur concentrandomi sulle osservazioni visuali, ho sempre continuato a fare di tanto in tanto qualche foto ricordo con il metodo afocale. Ho realizzato inoltre qualche filmato dato che questi strumenti permettono di effettuare anche riprese video. Il metodo da spiegare è semplicissimo: si avvicina l’obbiettivo del telefonino all’oculare e si scatta la foto. Semplice si ma non così tanto come sembra, sopratutto se si utilizzano oculari che determinano elevati ingrandimenti, o se l’immagine viene fatta di notte senza l’utilizzo del flash (vedi sotto la relativa „immagine misteriosa“ come un esempio pratico).

Le vibrazioni nelle foto in afocale

L’immagine misteriosa è in realtà una stella che, a differenza delle immagini diurne ed in quelle notturne utilizzando il flash, impiega qualche secondo per imprimere i fotoni nella fotocamera. Quest’ultima infatti, scegliendo autonomamente le ISO necessarie per non sotto/sovraesporre tenderà anche ad aumentare il tempo di posa che, anche se limitato, sarà sufficiente a far vibrare le mani per un breve istante producendo l’effetto visibile nell’immagine sopra. Questo è uno degli effetti indesiderati che si possono ottenere, in alternativa si avranno immagini leggermente sfuocate/mosse che non permetteranno mai di sfruttare a pieno le potenzialità dei nostri dispositivi.

Oltretutto non è semplice mantenere la fotocamera in linea con un oculare a medio/forte ingrandimento, specialmente se si hanno oculari che soffrono dell’effetto di parallasse (detto anche effetto on-off). Basterà pertanto un piccolo spostamento dello smartphone per vedere l’immagine scomparire dallo schermo, anche se si tratta di un’immagine estesa come quella della Luna.

Ed ecco che la OMEGON, venendo incontro alle richieste di molti appassionati,  ha immesso sul mercato uquesto semplice ma allo stesso tempo pratico adattatore per poter utilizzare al meglio il nostro smartphone sui telescopi.

l supporto Omegon con e senza oculare

Il supporto OMEGON con uno Smartphone da 5 pollici

Il Supporto pesa 167 grammi, è formato da 4 parti in alluminio distinte che unite tra loro tramite delle apposite viti/manopole di serraggio lo rendono modulabile e regolabile. Il suo utilizzo è semplicissimo, quasi immediato anche senza consultare il manuale di istruzioni (in lingua inglese ma pieno di immagini esplicative) presente nella scatola. Ha la possibilità di inserire nel proprio serraggio superiore telefoni di diverse marche e misure. Nella pagina relativa che si trova su www.astroshop. it, oltre la descrizione ed il prezzo di vendita, è presente anche un elenco di telefoni compatibili con le relative esatte misure. Nonostante non fosse in elenco (ho una marca praticamente sconosciuta :D) ho potuto utilizzare il mio telefono senza nessun problema.

Per esempio, una sera nella quale avevo ospiti a cena, mi sono fatto prestare un Ipad con schermo da 4 pollici per mostrare il paesaggio lunare ai presenti direttamente dallo schermo senza dover far chinare tutti verso l’oculare. La comodità di questo sistema per fare divulgazione agli star party e nelle serate pubbliche la trovo eccellente! Si possono effettuare divertenti video ricordo con i commenti dei presenti mentre lo si sta utilizzando.Naturalmente, nulla vieta di utilizzare il supporto omegon anche per realizzare video e foto diurne a scopi naturalistici, utilizzando il vostro telescopio o cannocchiale terrestre.

Anche se il serraggio del telefono (parte sotto con impressa la scritta OMEGON) è dotato lateralmente di fissaggi gommati per non graffiare o far scivolare i telefoni,  consiglio vivamente – almeno le prime volte – di controllare che il telefono sia ottimamente bloccato e che non possa cadere.

Il mio Smartphone con schermo da 5 pollici ed una larghezza di 7cm,  la prima volta non l’ho fissato bene e sono andato vicino a fare un bel danno. La volta successiva, vista l’esperienza, sono stato più attento e non ci sono stati assolutamente problemi di questo tipo. E‘ necessario solo controllare,  spingendo un poco in alto e in basso il telefono che sia bloccato al punto giusto. Una volta accertati dell’effettivo bloccaggio, si può utilizzare l’adattatore in tutta sicurezza ed in tutte le posizioni.

Nel serraggio dove viene posizionato il telefono è possibile posizionare apparecchi con una larghezza da 5cm a 7,5cm. Non ha importanza dove è posizionato l’obbiettivo della fotocamera dato che tramite una ulteriore fenditura sottostante sarà possibile regolare l’altezza giusta per posizionarla sia lateralmente che verticalmente nella posizione ideale per l’oculare utilizzato.

Le tre manopole per il serraggio e la regolazione della corretta posizione rispetto all’oculare

La parte invece che serra l’oculare è un anello flessibile con un diametro massimo di 3,98cm. parlo di diametro massimo perchè l’anello è unito da una vite lunga 3cm con all’estremità una manopola in plastica per il serraggio degli oculari all’anello. Questa caratteristica mi ha „costretto“ ad utilizzarvi solo oculari di tipo e forma standard come i Plossl visibili nelle prime immagini della recensione, infatti quelli con barilotto esterno più largo non entravano nell’anello. Volendo, si può sostituire la vite originale di serraggio dell’anello con una più lunga di almeno mezzo centimetro, potendo quindi utilizzare anche oculari con barilotto esterno più largo. All’interno dell’anello lateralmente vi sono due strisce di velluto per evitare di danneggiare o graffiare gli oculari serrandoli direttamente sul metallo.

Il Supporto OMEGON pronto per l’utilizzo sul telescopio

Una volta serrato l’oculare (con la focale che si desidera utilizzare) e scelta la distanza che dovrà avere la lente della fotocamera da quella dell’oculare per avere un immagine più o meno ampia sullo schermo di ciò che si sta inquadrando (più è distante, più l’immagine si allarga, ma vi è la possibilità di utilizzare anche lo zoom della fotocamera),  basta inserire l’oculare nel telescopio con fotocamera accesa ed è tutto pronto per il primo utilizzo.

Tutto il setup risulta molto leggero, tanto da poterlo utilizzare sul mio 60/700 con un oculare da 4mm a 175x!

Per evitare inutili vibrazioni e risolvere il problema che la mia piccola montatura non ha inseguimento, ho attivato la modalità video del telefono. Con il cercatore ho puntato Marte aspettando che passasse nel campo inquadrato dell’oculare (il risultato è visibile in un’immagine in alto di questa recensione). Utilizzando invece montature di maggior pregio dotate anche di inseguimento in AR o di telefoni con autoscatto temporizzato, si avrà la possibilità di ottenere foto e filmati privi di vibrazioni iniziali. I filmati possono successivamente essere elaborati con appositi software gratuiti scaricabili in rete, ottenendo risultati a mio parere eccellenti in rapporto a questa minima e semplice strumentazione.

In conclusione, penso che  questo supporto sia un accessorio veramente utile, ideato e costruito con ingegno per semplificare la vita dell’astrofilo. Ideale per chi vuole muovere i primi passi nell’avventura dell’astrofotografia estemporanea.

Maurizio R.

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Besuchen Sie Astroshop.de auf der AME

05.09.16 (Events)

Zum inzwischen 11. Mal öffnen sich am Samstag, den 10. September 2016 die Tore zur Astronomie-Messe AME in Villingen-Schwenningen.

Wir von Astroshop.de präsentieren auf einem über 90 Quadratmeter großen Stand viele interessante Produktneuheiten und Angebote mit bis zu 10% Rabatt! Gerne nehmen wir für Sie Vorbestellungen oder Artikel zur Ansicht mit auf die Messe. Wie bei jeder Messe bieten wir Ihnen eine ausführliche und persönliche Beratung durch unsere Experten.

Omegon Dobson Teleskop N 203/1000 Push+

Omegon Dobson Teleskop N 203/1000 Push+

Einige Highlights:

Außerdem bei uns am Stand: PrimaLuceLab stellt ihr neues Produkt, den EAGLE Computer für die Astrofotografie vor.

Freuen Sie sich wieder auf ein attraktives Rahmenprogramm mit Vorträgen, Workshops und Freitags auch einem Abendprogramm. Details zum Programm können Sie dem Flyer des Veranstalters entnehmen.

Das Astroshop.de – Team freut sich schon auf Ihren Besuch! Sie finden uns wie jedes Jahr an Stand A16 in Halle 1.

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Celestron-Aktion: EdgeHD-Teleskop mit CGE Pro Montierung jetzt zum Sonderpreis!

05.09.16 (aktuelle Angebote)

CGEPro1400

Lassen Sie jetzt einen Traum wahr werden!

Eine Aktion, die wir Ihnen ab sofort anbieten können:

Das Flaggschiff des amerikanischen Herstellers Celestron ist bis Ende September deutlich vergünstigt. Sie erhalten das Schmidt-Cassegrain Teleskop EdgeHD-SC 356/3910 CGE Pro 1400 GoTo derzeit für € 12.236,- und sparen so € 3.059,- gegenüber dem vorherigen Preis!

Das größte SC-Teleskop mit der korrigierten EdgeHD-Optik:

Mit 356 Millimeter Öffnung ist dies die größte Optik von Celestron. Dank der kompakten Schmidt-Cassegrain-Bauweise ist es dennoch gut in der Handhabung. Das Teleskop ist insbesondere ideal für die Astrofotografie, denn die EdgeHD-Variante der SC-Optik sorgt für scharfe Bilder bis zum Rand („Edge“). Für diese Fotomaschine ist die CGE Pro eine mehr als angemessene Montierung. Sie ist noch mobil einsetzbar, aber auch bereits eine Montierung der Sternwartenklasse.

Nur bis Ende September:

Wer sich den Traum von einem perfekten Teleskopsystem erfüllen oder eine Sternwarte für einen Verein ausrüsten will, sollte jetzt zugreifen: Klicken Sie hier für weitere Informationen! Das Angebot gilt nur bis 30. September 2016!

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